Systematische Symetrie:

 

SUBARU "Symetrical AWD"

 

Die Symmetrie der Konstruktion ist das bestimmende Spezifikum des Subaru-Systems „Symmetrical AWD“, das aus der Kombination von Boxermotor und Allradantrieb besteht. Gegenüber allen V- und Reihenmotoren besitzt der Boxermotor die Vorteile eines sehr niedrigen Schwerpunktes und vollkommen symmetrischer Bauweise. Sein Kennzeichen sind gegenüberliegend angeordnete Zylinder. In ihrem Innern stehen sich die Kolben paarweise wie zwei Boxer gegenüber, die Kolben bewegen sich horizontal. Diese Struktur ermöglicht einen steiferen Zylinderblock. Der Massenausgleich beim Boxermotor ist vollkommen, er baut flach, kurz und kompakt, die kurze und steife Kurbelwelle erlaubt hohe Drehzahlen, die geringe Bauhöhe sichert einen niedrigen Schwerpunkt und eine fast ideale Gewichtsverteilung. Ein niedriger Schwerpunkt sorgt für geringere Rollkräfte in Kurven, das wiederum führt zu geringerer Karosserieneigung und zu stabilerem Fahrverhalten. Die Faszination des Boxermotors hat viel mit der Ästhetik seines Gleichlaufs zu tun: Auch ohne Ausgleichswellen dreht der Boxer weich hoch bis an die Nenndrehzahl.

 

Diese Vorzüge tragen wesentlich zur Ausgewogenheit und Leistungsfähigkeit des Subaru-Allradsystems bei: Vom Motor über Getriebe, Kardan-Antriebswelle bis zum Hinterachs-Differenzial verläuft der gesamte Antriebsstrang in einer geraden Linie mit einer horizontal symmetrischen Auslegung. Alle wesentlichen Komponenten und Aggregate – vom längs eingebauten Boxermotor über Getriebe, Endabtrieb, Kardanwelle bis hin zum Hinterachsdifferential – sind in einer geraden Linie mit einer horizontalen Symmetrie ausgelegt. Dies führt zu einer neutralen Fahrzeugbalance. Aus der Verbindung von optimaler Traktion und perfekter Balance entsteht höchste Fahrstabilität. Alle schweren Komponenten wie Getriebe, Endabtrieb etc befinden sich zwischen den beiden Achsen. Dies vermeidet überflüssiges Gewicht durch diese Komponenten an Front und Heck und verringert das Giermoment des Fahrzeugs. Ein geringes Giermoment optimiert das Lenkverhalten des Fahrzeugs, denn es vermindert das Trägheitsmoment in der Lenkung und verbessert das gesamte Fahrverhalten des Fahrzeugs. Aus der Verbindung von optimaler Traktion und perfekter Balance entstehen Fahrstabilität und „Unfallvermeidungsfähigkeit“: Diese ist der wahre Schlüssel zur Sicherheit, denn es ist besser, einen Unfall zu vermeiden, als ihn „nur“ zu überleben. Deshalb liefert Subaru in Deutschland ausschließlich Fahrzeuge mit Allradantrieb.

 

 Die Symmetrie der Grundkonstruktion sorgt nicht nur für exzellente Fahreigenschaften, sondern trägt wesentlich zur passiven Sicherheit bei, denn sie lässt viel Platz auf beiden Seiten des Motorraums. Dies erlaubt den Einsatz von Rahmenträgern, die aus der Fahrgastzelle direkt in den Stoßfänger führen und eine wesentliche Rolle bei der Energieaufnahme beim Frontalaufprall spielen. Dank seiner Einbautiefe verschwindet der Boxermotor bei einem Frontalaufprall unter dem Bodenblech und dringt nicht in den Fahrgastraum ein.